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Wilhelm Senoner
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Wilhelm Senoner stellt im Mindener Dom aus
Dombau-Verein präsentiert Werke des Südtiroler Bildhauers zum 80-jährigen Vereinsjubiläum
Minden (DVM). Der Dombau-Verein Minden (DVM) plant für September 2026 eine besondere Kunstausstellung im Mindener Dom: Gezeigt werden Werke des renommierten Südtiroler Bildhauers Wilhelm Senoner.
Der Künstler aus St. Ulrich in Gröden zählt zu den bedeutendsten lebenden Holzbildhauern Europas und ist in Minden kein Unbekannter. Er schuf die Rekonstruktion der berühmten Goldenen Tafel des Mindener Domes, die seit ihrer Einweihung im Jahr 2002 zu den herausragenden Kunstwerken der Kathedrale zählt.
Die Ausstellung ist Teil des Jubiläumsprogramms zum 80-jährigen Bestehen des Dombau-Vereins Minden. Erste konkrete Planungsgespräche fanden bereits mit Wilhelm Senoner und seiner Frau Claudia mit dem Vorsitzenden des Dombau-Vereins Minden, Hans-Jürgen Amtage, statt. Bereits vor zwölf Jahren hatte der damalige DVM-Vorsitzende Arnold Weigelt, der kurz darauf verstarb, erste Gespräche über eine Ausstellung Senoners in Minden geführt. Die Vorbereitungen für September erfolgen in enger Abstimmung mit Propst am Dom Roland Falkenhahn.
„Wir freuen uns außerordentlich, dass wir Wilhelm Senoner für eine Ausstellung im Mindener Dom gewinnen konnten“, erklärt Hans-Jürgen Amtage. „Mit seiner Arbeit an der Goldenen Tafel hat er ein Werk geschaffen, das heute untrennbar mit dem Dom verbunden ist. Viele Besucherinnen und Besucher bewundern dieses Retabel, ohne zu wissen, welcher außergewöhnliche Künstler hinter den meisterhaften Schnitzarbeiten steht.“
Wilhelm Senoner wurde 1946 in St. Ulrich in Gröden geboren und gehört zu den bedeutendsten Vertretern der zeitgenössischen Holzbildhauerei. Seine Werke verbinden die jahrhundertealte Tradition der Grödner Schnitzkunst mit einer modernen, reduzierten Formensprache. Im Mittelpunkt seines Schaffens steht der Mensch. Seine Figuren wirken häufig nachdenklich, ruhig und zeitlos. Mit großer Sensibilität arbeitet Senoner die natürliche Struktur des Holzes heraus und verleiht seinen Skulpturen eine besondere Ausdruckskraft.
Internationale Ausstellungen führten und führen den Künstler in zahlreiche europäische Länder. Seine Werke sind sowohl im öffentlichen Raum als auch in Kirchen, Museen und Privatsammlungen vertreten. Kunstkenner schätzen insbesondere die Verbindung von handwerklicher Perfektion und spiritueller Tiefe, die sein Schaffen prägt.
Für Minden besitzt Senoners Name eine besondere Bedeutung. Nachdem die originale Goldene Tafel des Domes Anfang des 20. Jahrhunderts nach Berlin gelangt war und dort im Bode-Museum zu sehen ist, entstand Ende der 1990er Jahre die Idee, eine Rekonstruktion des bedeutenden spätgotischen Retabels anzufertigen. Wilhelm Senoner übernahm diese anspruchsvolle Aufgabe mit Unterstützung seines Namensverwandten Hugo Senoner. Auf Grundlage historischer Fotografien, wissenschaftlicher Forschungen und der erhaltenen Originalteile schufen sie ein Werk, das den Glanz des einstigen Hochaltars wieder erlebbar macht.
„Die Goldene Tafel ist eines der wichtigsten Identifikationsobjekte des Mindener Domes“, betont Amtage. „Dass wir nun den Künstler, der maßgeblich an ihrer Wiederentstehung beteiligt war, mit einer eigenen Ausstellung würdigen können, ist für uns ein besonderer Glücksfall und ein Höhepunkt unseres Jubiläumsjahres.“
Die Ausstellung wird einen umfassenden Einblick in das aktuelle Schaffen Senoners geben. Besucherinnen und Besucher erhalten damit die seltene Gelegenheit, das Werk eines international anerkannten Bildhauers unmittelbar im sakralen Raum des Mindener Domes zu erleben.
„Die Ausstellung schlägt eine Brücke zwischen Südtirol und Minden, zwischen zeitgenössischer Kunst und jahrhundertealter Domgeschichte“, so Amtage. „Sie macht deutlich, dass große Kunst Menschen und Regionen miteinander verbindet. Genau diese Verbindung möchten wir im Jubiläumsjahr des Dombau-Vereins sichtbar machen.“
Dombau-Verein präsentiert Werke des Südtiroler Bildhauers zum 80-jährigen Vereinsjubiläum
Minden (DVM). Der Dombau-Verein Minden (DVM) plant für September 2026 eine besondere Kunstausstellung im Mindener Dom: Gezeigt werden Werke des renommierten Südtiroler Bildhauers Wilhelm Senoner.
Der Künstler aus St. Ulrich in Gröden zählt zu den bedeutendsten lebenden Holzbildhauern Europas und ist in Minden kein Unbekannter. Er schuf die Rekonstruktion der berühmten Goldenen Tafel des Mindener Domes, die seit ihrer Einweihung im Jahr 2002 zu den herausragenden Kunstwerken der Kathedrale zählt.
Die Ausstellung ist Teil des Jubiläumsprogramms zum 80-jährigen Bestehen des Dombau-Vereins Minden. Erste konkrete Planungsgespräche fanden bereits mit Wilhelm Senoner und seiner Frau Claudia mit dem Vorsitzenden des Dombau-Vereins Minden, Hans-Jürgen Amtage, statt. Bereits vor zwölf Jahren hatte der damalige DVM-Vorsitzende Arnold Weigelt, der kurz darauf verstarb, erste Gespräche über eine Ausstellung Senoners in Minden geführt. Die Vorbereitungen für September erfolgen in enger Abstimmung mit Propst am Dom Roland Falkenhahn.
„Wir freuen uns außerordentlich, dass wir Wilhelm Senoner für eine Ausstellung im Mindener Dom gewinnen konnten“, erklärt Hans-Jürgen Amtage. „Mit seiner Arbeit an der Goldenen Tafel hat er ein Werk geschaffen, das heute untrennbar mit dem Dom verbunden ist. Viele Besucherinnen und Besucher bewundern dieses Retabel, ohne zu wissen, welcher außergewöhnliche Künstler hinter den meisterhaften Schnitzarbeiten steht.“
Wilhelm Senoner wurde 1946 in St. Ulrich in Gröden geboren und gehört zu den bedeutendsten Vertretern der zeitgenössischen Holzbildhauerei. Seine Werke verbinden die jahrhundertealte Tradition der Grödner Schnitzkunst mit einer modernen, reduzierten Formensprache. Im Mittelpunkt seines Schaffens steht der Mensch. Seine Figuren wirken häufig nachdenklich, ruhig und zeitlos. Mit großer Sensibilität arbeitet Senoner die natürliche Struktur des Holzes heraus und verleiht seinen Skulpturen eine besondere Ausdruckskraft.
Internationale Ausstellungen führten und führen den Künstler in zahlreiche europäische Länder. Seine Werke sind sowohl im öffentlichen Raum als auch in Kirchen, Museen und Privatsammlungen vertreten. Kunstkenner schätzen insbesondere die Verbindung von handwerklicher Perfektion und spiritueller Tiefe, die sein Schaffen prägt.
Für Minden besitzt Senoners Name eine besondere Bedeutung. Nachdem die originale Goldene Tafel des Domes Anfang des 20. Jahrhunderts nach Berlin gelangt war und dort im Bode-Museum zu sehen ist, entstand Ende der 1990er Jahre die Idee, eine Rekonstruktion des bedeutenden spätgotischen Retabels anzufertigen. Wilhelm Senoner übernahm diese anspruchsvolle Aufgabe mit Unterstützung seines Namensverwandten Hugo Senoner. Auf Grundlage historischer Fotografien, wissenschaftlicher Forschungen und der erhaltenen Originalteile schufen sie ein Werk, das den Glanz des einstigen Hochaltars wieder erlebbar macht.
„Die Goldene Tafel ist eines der wichtigsten Identifikationsobjekte des Mindener Domes“, betont Amtage. „Dass wir nun den Künstler, der maßgeblich an ihrer Wiederentstehung beteiligt war, mit einer eigenen Ausstellung würdigen können, ist für uns ein besonderer Glücksfall und ein Höhepunkt unseres Jubiläumsjahres.“
Die Ausstellung wird einen umfassenden Einblick in das aktuelle Schaffen Senoners geben. Besucherinnen und Besucher erhalten damit die seltene Gelegenheit, das Werk eines international anerkannten Bildhauers unmittelbar im sakralen Raum des Mindener Domes zu erleben.
„Die Ausstellung schlägt eine Brücke zwischen Südtirol und Minden, zwischen zeitgenössischer Kunst und jahrhundertealter Domgeschichte“, so Amtage. „Sie macht deutlich, dass große Kunst Menschen und Regionen miteinander verbindet. Genau diese Verbindung möchten wir im Jubiläumsjahr des Dombau-Vereins sichtbar machen.“
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Für den Text und die Bilder dieser Veranstaltungsankündigung ist nicht die Redaktion des Mindener Tageblatts verantwortlich, sondern der Veranstalter.
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