© Wilhelm Busch Land Wiedensahl
Ausstellungen
Wasserneck und Menschenfresser. Märchen anders erzählt
Ausstellungsdauer
14. Oktober 2026 – 7. März 2027
Infos
Als Zeichner von Bildergeschichten ist Wilhelm Busch weltberühmt; weniger bekannt ist, dass er zeitlebens auch Märchen sammelte und bearbeitete, eigene Kunstmärchen schrieb und sich immer wieder von Märchenmotiven anregen ließ. Die Ausstellung „Wasserneck und Menschenfresser – Märchen anders erzählt“ geht dieser Seite seines Werks nach.
Ein Schwerpunkt liegt auf dem „Froschkuss“: Während die Brüder Grimm den Froschkönig in ihrer Erstausgabe von 1812 noch damit enden ließen, dass die Prinzessin den Frosch angewidert gegen die Wand wirft, findet sich der heute geläufige erlösende Kuss laut Museum erst in einer späteren, humorvollen Bearbeitung Wilhelm Buschs, die dieses inzwischen geläufige Motiv vorwegnahm.
Neben Busch stellt die Ausstellung weitere Sammler vor, darunter die Brüder Carl und Theodor Colshorn aus Hannover. Zu den Exponaten zählen unter anderem Skripte zu einem Märchen-Kostümfest von 1862 und das Libretto zu einem parodistischen „Hänsel und Gretel“-Singspiel, dazu märchenhafte Objekte, Illustrationen und Mitmachelemente sowie ein Ausblick auf moderne Adaptionen in Film und Videospiel.
Ein Schwerpunkt liegt auf dem „Froschkuss“: Während die Brüder Grimm den Froschkönig in ihrer Erstausgabe von 1812 noch damit enden ließen, dass die Prinzessin den Frosch angewidert gegen die Wand wirft, findet sich der heute geläufige erlösende Kuss laut Museum erst in einer späteren, humorvollen Bearbeitung Wilhelm Buschs, die dieses inzwischen geläufige Motiv vorwegnahm.
Neben Busch stellt die Ausstellung weitere Sammler vor, darunter die Brüder Carl und Theodor Colshorn aus Hannover. Zu den Exponaten zählen unter anderem Skripte zu einem Märchen-Kostümfest von 1862 und das Libretto zu einem parodistischen „Hänsel und Gretel“-Singspiel, dazu märchenhafte Objekte, Illustrationen und Mitmachelemente sowie ein Ausblick auf moderne Adaptionen in Film und Videospiel.
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