© St. Martinikirchengemeinde
Musik
Musik zur Marktzeit
Infos
António Correa Braga ( um 1695-1704)
Batalha de 6º Tom
Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Sarabanda con Partite, BWV 990 - Variationen: 1, 2, 3, 4, 5, 9, 11, 12
Toccata, Adagio und Fuge C-Dur, BWV 564
Dieter Andreas Pabst: In Joinville (Brasilien) im Jahr 1983 geboren. Mit Alter Musik als Schwerpunkt nahm er Orgelunterricht bei der Organistin Elisa Freixo in Brasilien. Seit 2002 arbeitet er als Musiklehrer, Dirigent, Kirchen- und Kammermusiker. Das Bachelor-Examen in Kirchenmusik schloss er 2020 an der Hochschule für Kirchenmusik der Evangelischen Kirche von Westfalen Herford-Witten ab. Dort legte er 2022 die Künstlerische Reifeprüfung im Fach Künstlerisches Orgelspiel bei Wolfgang Lüschen ab. Seit 2022 arbeitet er als Kantor in der Ev.-Luth. Kirchengemeinde Herford-Mitte-Land und als Blockflötenlehrer an der Pro-Musica Musikschule in Lübbecke.
Über António Correa Braga sind nur wenige biografische Informationen vorhanden. Der portugiesische Organist lebte in Braga und arbeitete als Lehrer und Kapellmeister am Konzilseminar St. Peter und Paul. Alle seine Werke gingen leider verloren, als einziges uns überliefertes Werk figuriert die prunkvolle „Batalha de 6º Tom“. Eine Batalha (Deustch: Schlacht oder Kampf) ist eine Gattung der Programmmusik, die den Kampf zwischen „Gut“ und „Böse“ musikalisch darstellt.
Die „Sarabanda con Partite“ (Sarabande mit Variationen) wird in den Quellen Johann Sebastian Bach zugeschrieben. Es handelt sich um freie Variationen über Themen aus der Oper „Bellérophon“, von Jean-Baptiste Lully. Ein harmonisches Bassmodell wird in einer Folge von 12 Variationen und vier Tanzsätzen durchgeführt. Als Kompositionsübung nahm der junge Bach häufig Werke anderer Komponisten zum Ausgangspunkt neuer Kompositionen.
Im Mittelpunkt des Programms steht die „Toccata, Adagio und Fuge C-Dur“, die Bach 1708 in Weimar in seiner Zeit als Hoforganist komponierte. Wie eine Art „Konzert für die Orgel“ zeigt dieses Werk Bachs Umgang mit dem italienischen konzertanten Stil. Die Toccata beginnt als ein typisches Beispiel der Gattung mit einstimmigen Läufen, Arpeggien und einem Pedalsolo; dann erklingt das volle Werk in einem Konzertsatz. Der zweite Satz ist ein Adagio in der parallelen Molltonart a, ein ausdrucksvoller Sologesang mit stark chromatischer Begleitung in den Mittelstimmen. Wie üblich ist der letzte Satz eine Fuge, in dem Fall in einem spritzig bewegten und fröhlichen Sechsachteltakt.
Batalha de 6º Tom
Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Sarabanda con Partite, BWV 990 - Variationen: 1, 2, 3, 4, 5, 9, 11, 12
Toccata, Adagio und Fuge C-Dur, BWV 564
Dieter Andreas Pabst: In Joinville (Brasilien) im Jahr 1983 geboren. Mit Alter Musik als Schwerpunkt nahm er Orgelunterricht bei der Organistin Elisa Freixo in Brasilien. Seit 2002 arbeitet er als Musiklehrer, Dirigent, Kirchen- und Kammermusiker. Das Bachelor-Examen in Kirchenmusik schloss er 2020 an der Hochschule für Kirchenmusik der Evangelischen Kirche von Westfalen Herford-Witten ab. Dort legte er 2022 die Künstlerische Reifeprüfung im Fach Künstlerisches Orgelspiel bei Wolfgang Lüschen ab. Seit 2022 arbeitet er als Kantor in der Ev.-Luth. Kirchengemeinde Herford-Mitte-Land und als Blockflötenlehrer an der Pro-Musica Musikschule in Lübbecke.
Über António Correa Braga sind nur wenige biografische Informationen vorhanden. Der portugiesische Organist lebte in Braga und arbeitete als Lehrer und Kapellmeister am Konzilseminar St. Peter und Paul. Alle seine Werke gingen leider verloren, als einziges uns überliefertes Werk figuriert die prunkvolle „Batalha de 6º Tom“. Eine Batalha (Deustch: Schlacht oder Kampf) ist eine Gattung der Programmmusik, die den Kampf zwischen „Gut“ und „Böse“ musikalisch darstellt.
Die „Sarabanda con Partite“ (Sarabande mit Variationen) wird in den Quellen Johann Sebastian Bach zugeschrieben. Es handelt sich um freie Variationen über Themen aus der Oper „Bellérophon“, von Jean-Baptiste Lully. Ein harmonisches Bassmodell wird in einer Folge von 12 Variationen und vier Tanzsätzen durchgeführt. Als Kompositionsübung nahm der junge Bach häufig Werke anderer Komponisten zum Ausgangspunkt neuer Kompositionen.
Im Mittelpunkt des Programms steht die „Toccata, Adagio und Fuge C-Dur“, die Bach 1708 in Weimar in seiner Zeit als Hoforganist komponierte. Wie eine Art „Konzert für die Orgel“ zeigt dieses Werk Bachs Umgang mit dem italienischen konzertanten Stil. Die Toccata beginnt als ein typisches Beispiel der Gattung mit einstimmigen Läufen, Arpeggien und einem Pedalsolo; dann erklingt das volle Werk in einem Konzertsatz. Der zweite Satz ist ein Adagio in der parallelen Molltonart a, ein ausdrucksvoller Sologesang mit stark chromatischer Begleitung in den Mittelstimmen. Wie üblich ist der letzte Satz eine Fuge, in dem Fall in einem spritzig bewegten und fröhlichen Sechsachteltakt.
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Für den Text und die Bilder dieser Veranstaltungsankündigung ist nicht die Redaktion des Mindener Tageblatts verantwortlich, sondern der Veranstalter.
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