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Marion Poschmann: Flussfragmente - Marion Poschmann: Flussfragmente
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Wie viel Schönheit steckt in der vom Menschen überformten, teils industriell zerstörten, teils
renaturierten Landschaft des Ruhrgebiets? Wann erleben wir Landschaften als gelungen?
Poetisch und mit genauem Blick geht Marion Poschmann diesen Fragen in »Flussfragmente« nach
und entfaltet ihre Gedanken anhand der Seseke, einem Nebenfluss der Lippe in Nordrhein-
Westfalen. In meisterhaften sapphischen Oden, die die Tradition Klopstocks und Hölderlins in ein
gegenwärtiges Spannungsfeld übersetzen, folgt sie der Physiognomie des Flusses und beleuchtet
seine menschengemachten Strukturen. Zu Zeiten des Bergbaus als Abwasserkanal genutzt,
erfuhr die Seseke seit Ende der 1980er Jahre eine naturnahe Umgestaltung.
Poschmanns Dichtung gleitet entlang der Windungen und Wellen das Schreiben und der Fluss
verbinden sich. So entsteht ein lebendiges Bild ambivalenter, sich noch immer verändernder
Gewässer, und es erönen sich grundsätzliche Fragen zur Verbundenheit zwischen Mensch und
Natur.
Wie sich diese vielschichtige Symbiose aus Natur, Literatur und Landschaftswandel auf die eigene Wahrnehmung auswirkt, lässt sich am 21. Januar 2027 um 19:30 Uhr auf dem Kulturgut Haus Nottbeck hautnah erleben, wenn die Autorin im Rahmen einer Lesung mit anschließendem Gespräch Einblicke in ihr Schaffen gibt.
renaturierten Landschaft des Ruhrgebiets? Wann erleben wir Landschaften als gelungen?
Poetisch und mit genauem Blick geht Marion Poschmann diesen Fragen in »Flussfragmente« nach
und entfaltet ihre Gedanken anhand der Seseke, einem Nebenfluss der Lippe in Nordrhein-
Westfalen. In meisterhaften sapphischen Oden, die die Tradition Klopstocks und Hölderlins in ein
gegenwärtiges Spannungsfeld übersetzen, folgt sie der Physiognomie des Flusses und beleuchtet
seine menschengemachten Strukturen. Zu Zeiten des Bergbaus als Abwasserkanal genutzt,
erfuhr die Seseke seit Ende der 1980er Jahre eine naturnahe Umgestaltung.
Poschmanns Dichtung gleitet entlang der Windungen und Wellen das Schreiben und der Fluss
verbinden sich. So entsteht ein lebendiges Bild ambivalenter, sich noch immer verändernder
Gewässer, und es erönen sich grundsätzliche Fragen zur Verbundenheit zwischen Mensch und
Natur.
Wie sich diese vielschichtige Symbiose aus Natur, Literatur und Landschaftswandel auf die eigene Wahrnehmung auswirkt, lässt sich am 21. Januar 2027 um 19:30 Uhr auf dem Kulturgut Haus Nottbeck hautnah erleben, wenn die Autorin im Rahmen einer Lesung mit anschließendem Gespräch Einblicke in ihr Schaffen gibt.
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Für den Text und die Bilder dieser Veranstaltungsankündigung ist nicht die Redaktion des Mindener Tageblatts verantwortlich, sondern der Veranstalter.
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