
Lesungen
Leben und Kämpfen in den Cevennen 1940–1944
Termine
17.
Sep. 2026
20:00
22.
Sep. 2026
20:00
Infos
Die Historikerin Annelie Buntenbach stellt mit zwei Lesungen im Stadtteilzentrum Bürgerwache ihr neues Buch vor.
In ihrem Werk ›Leben und Kämpfen in den Cevennen 1940–1944‹ stellt sie erstmals für ein deutsches Publikum die bewegende Geschichte einer deutsch-französischen Widerstandsallianz in der Résistance während des Zweiten Weltkriegs dar.
In den Cevennen, einer abgelegenen Region Südfrankreichs, fanden tausende Flüchtlinge – darunter viele Jüdinnen und Juden – Schutz. Hugenottische Geistliche, Kommunisten und die lokale Bevölkerung organisierten gemeinsam Fluchthilfe und bewaffneten Widerstand. Besonders bemerkenswert: Im ›Maquis Montaigne‹ kämpfte die größte Gruppe deutscher Antifaschisten Seite an Seite mit Franzosen und Menschen verschiedener Nationalitäten. Ihr Einsatz trug maßgeblich zur Befreiung der Stadt Nîmes von den Nazis und den Vichy-Kollaborateuren bei. »Ohne vorherige Absprache begannen die Cevenolen, Juden zu verstecken, Arbeitsdienstverweigerer, politische Flüchtlinge. Diese Arbeit geschah ohne Ordnung, ohne Methode, aber jeder wollte etwas tun.« (Ernst Peytavain, Résistance)
Annelie Buntenbach, selbst in der politischen Bildung und Gewerkschaftsarbeit engagiert, leitet heute Bildungsurlaube in den Cevennen zum Thema Rettungswiderstand und Résistance und zeigt: Menschlichkeit kann auch unter unmenschlichen Bedingungen siegen.
In ihrem Werk ›Leben und Kämpfen in den Cevennen 1940–1944‹ stellt sie erstmals für ein deutsches Publikum die bewegende Geschichte einer deutsch-französischen Widerstandsallianz in der Résistance während des Zweiten Weltkriegs dar.
In den Cevennen, einer abgelegenen Region Südfrankreichs, fanden tausende Flüchtlinge – darunter viele Jüdinnen und Juden – Schutz. Hugenottische Geistliche, Kommunisten und die lokale Bevölkerung organisierten gemeinsam Fluchthilfe und bewaffneten Widerstand. Besonders bemerkenswert: Im ›Maquis Montaigne‹ kämpfte die größte Gruppe deutscher Antifaschisten Seite an Seite mit Franzosen und Menschen verschiedener Nationalitäten. Ihr Einsatz trug maßgeblich zur Befreiung der Stadt Nîmes von den Nazis und den Vichy-Kollaborateuren bei. »Ohne vorherige Absprache begannen die Cevenolen, Juden zu verstecken, Arbeitsdienstverweigerer, politische Flüchtlinge. Diese Arbeit geschah ohne Ordnung, ohne Methode, aber jeder wollte etwas tun.« (Ernst Peytavain, Résistance)
Annelie Buntenbach, selbst in der politischen Bildung und Gewerkschaftsarbeit engagiert, leitet heute Bildungsurlaube in den Cevennen zum Thema Rettungswiderstand und Résistance und zeigt: Menschlichkeit kann auch unter unmenschlichen Bedingungen siegen.
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Für den Text und die Bilder dieser Veranstaltungsankündigung ist nicht die Redaktion des Mindener Tageblatts verantwortlich, sondern der Veranstalter.
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