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Johannes Brahms – Balladen und Rhapsodien für Klavier
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Obwohl Brahms ein ausgezeichneter Pianist war, ist die Zahl der Kompositionen für „sein“ Instrument überraschend gering. Zum Frühwerk zählen neben den drei Sonaten auch die Balladen op. 10. Es handelt sich um höchst emotionale Tonschöpfungen, in denen nicht nur nordisch-düstere Töne anklingen wie in der ersten Nummer, der „Edward-Ballade“. Als Robert Schumann diese Werke erstmals hörte, war er von der Originalität des jungen Komponisten so begeistert, dass er ihm 1853 einen Artikel mit dem zukunftsweisenden Titel „Neue Bahnen“ widmete.
In späteren Jahren hat Brahms überwiegend kleine Charakterstücke veröffentlicht, in denen Ausdruckskraft und Kunstfertigkeit eine untrennbare Verbindung eingehen. Zu den wenigen Werken in einem größeren Format gehören die beiden Rhapsodien aus dem Jahr 1879. Obwohl der Titel eine lose, eher assoziative Gestaltung erwarten lässt, zeigt Brahms hier seine Meisterschaft in der Beherrschung klassischer Formen. Zudem lassen sich Verbindungen zu seinen Frühwerken erkennen.
Von der Neudeutschen Schule um Liszt und Wagner oftmals kritisiert, sollen auch die zukunftsweisenden Aspekte bei Brahms erfahrbar werden. Zweifellos dürfte es aber die intensive Emotionalität seiner Musik sein, die auf die Frage „Lieben Sie Brahms?“ die Antwort „ja“ provoziert.
Die ausgewählten Kompositionen werden von Dr. Matthias Wessel am Klavier vorgestellt und erläutert. Karten sind an der Abendkasse erhältlich. Wir bitten um Voranmeldung.
In späteren Jahren hat Brahms überwiegend kleine Charakterstücke veröffentlicht, in denen Ausdruckskraft und Kunstfertigkeit eine untrennbare Verbindung eingehen. Zu den wenigen Werken in einem größeren Format gehören die beiden Rhapsodien aus dem Jahr 1879. Obwohl der Titel eine lose, eher assoziative Gestaltung erwarten lässt, zeigt Brahms hier seine Meisterschaft in der Beherrschung klassischer Formen. Zudem lassen sich Verbindungen zu seinen Frühwerken erkennen.
Von der Neudeutschen Schule um Liszt und Wagner oftmals kritisiert, sollen auch die zukunftsweisenden Aspekte bei Brahms erfahrbar werden. Zweifellos dürfte es aber die intensive Emotionalität seiner Musik sein, die auf die Frage „Lieben Sie Brahms?“ die Antwort „ja“ provoziert.
Die ausgewählten Kompositionen werden von Dr. Matthias Wessel am Klavier vorgestellt und erläutert. Karten sind an der Abendkasse erhältlich. Wir bitten um Voranmeldung.
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