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Der Gender-Care-Gap
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Der Gender Care Gap: Ursachen und Folgen der Ungleichverteilung von Sorgearbeit
Frauen übernehmen deutlich mehr unbezahlte Haus- und Sorgearbeit als Männer. Diese Ungleichverteilung wird seit einigen Jahren mit dem Indikator "Gender Care Gap" beschrieben. Dieser misst den täglichen Zeitaufwand, den Frauen bzw. Männer mit Sorge- und Haushaltstätigkeiten verbringen. Im Gender Care Gap verdichten sich allerdings verschiedene Problemlagen, die in dem Vortrag ausgeführt werden. So wird in kapitalistischen Gesellschaften in der Regel nur die marktvermittelte Erwerbsarbeit als „Arbeit“ verstanden - wodurch Haus- und Sorgearbeit aus dem Blick geraten. Obwohl Care-Arbeit als Selbst- und Fürsorge grundlegende menschliche Voraussetzung ist, wird sie als ‚Privatangelegenheit' der Erwerbsarbeit im Allgemeinen untergeordnet. Auch in ihrer Ausprägung als Beruf, z.B. in der Alten- und Krankenpflege, nimmt sie gegenüber anderen Wirtschaftsbereichen eine nachrangige Rolle ein. Schlechtere Bezahlung und geringere gesellschaftliche Akzeptanz spiegeln das wieder. Der Vortrag mit Prof. Dr. Alexandra Scheele/Universität Bielefeld wirft einen kritischen Blick auf die verschiedenen Probleme und lädt zur Diskussion und zur Suche nach Lösungen ein. Der Eintritt ist frei. www.ag-frauen-minden.de
Frauen übernehmen deutlich mehr unbezahlte Haus- und Sorgearbeit als Männer. Diese Ungleichverteilung wird seit einigen Jahren mit dem Indikator "Gender Care Gap" beschrieben. Dieser misst den täglichen Zeitaufwand, den Frauen bzw. Männer mit Sorge- und Haushaltstätigkeiten verbringen. Im Gender Care Gap verdichten sich allerdings verschiedene Problemlagen, die in dem Vortrag ausgeführt werden. So wird in kapitalistischen Gesellschaften in der Regel nur die marktvermittelte Erwerbsarbeit als „Arbeit“ verstanden - wodurch Haus- und Sorgearbeit aus dem Blick geraten. Obwohl Care-Arbeit als Selbst- und Fürsorge grundlegende menschliche Voraussetzung ist, wird sie als ‚Privatangelegenheit' der Erwerbsarbeit im Allgemeinen untergeordnet. Auch in ihrer Ausprägung als Beruf, z.B. in der Alten- und Krankenpflege, nimmt sie gegenüber anderen Wirtschaftsbereichen eine nachrangige Rolle ein. Schlechtere Bezahlung und geringere gesellschaftliche Akzeptanz spiegeln das wieder. Der Vortrag mit Prof. Dr. Alexandra Scheele/Universität Bielefeld wirft einen kritischen Blick auf die verschiedenen Probleme und lädt zur Diskussion und zur Suche nach Lösungen ein. Der Eintritt ist frei. www.ag-frauen-minden.de
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