Musik
Brahms: Ein deutsches Requiem
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Hoffnung, Trost und Zuversicht
Der Bachchor singt Ein Deutsches Requiem von Johannes Brahms
Am Gründonnerstag und Karfreitag singt der Bachchor unter der Leitung von Christian Rohrbach Ein deutsches Requiem von Johannes Brahms (1833-1897). Brahms Requiem gehört zusammen mit Bachs h-Moll-Messe und Beethovens Missa solemnis zu den berühmtesten und beliebtesten geistlichen Kompositionen überhaupt.
Das Werk ist ein frühes Beispiel dafür, den Begriff Requiem losgelöst von der Liturgie als Synonym für Trauermusik jeglicher Art zu verwenden. Clara Schumann nennt es treffend ein wahrlich menschliches Requiem. Brahms greift nicht auf den lateinischen Requiemstext mit seinen Schreckensbildern des Jüngsten Gerichts zurück, sondern stellt Texte aus dem Alten und Neuen Testament der Lutherbibel sowie den Apokryphen zusammen. Im Mittelpunkt stehen dabei Themen wie Hoffnung, Trost und Zuversicht, mit denen sich jeder identifizieren kann.
Nicht zuletzt ist das deutsche Requiem ein sehr persönliches Werk, mit dem Brahms die Trauer über den Tod seines Mentors Robert Schumann und den Tod seiner Mutter Christina verarbeitet. Weit über ein Jahrzehnt feilt er an der Komposition, ehe er nach deren Fertigstellung bekennt: Ich bin nun getröstet! Ich habe das überwunden, was ich glaubte, nie überwinden zu können. Und nun bin ich wie ein Adler, der sich höher und höher schwingen kann.
(Robert Waltemath)
Copyright: Nils Ole Peters
Der Bachchor singt Ein Deutsches Requiem von Johannes Brahms
Am Gründonnerstag und Karfreitag singt der Bachchor unter der Leitung von Christian Rohrbach Ein deutsches Requiem von Johannes Brahms (1833-1897). Brahms Requiem gehört zusammen mit Bachs h-Moll-Messe und Beethovens Missa solemnis zu den berühmtesten und beliebtesten geistlichen Kompositionen überhaupt.
Das Werk ist ein frühes Beispiel dafür, den Begriff Requiem losgelöst von der Liturgie als Synonym für Trauermusik jeglicher Art zu verwenden. Clara Schumann nennt es treffend ein wahrlich menschliches Requiem. Brahms greift nicht auf den lateinischen Requiemstext mit seinen Schreckensbildern des Jüngsten Gerichts zurück, sondern stellt Texte aus dem Alten und Neuen Testament der Lutherbibel sowie den Apokryphen zusammen. Im Mittelpunkt stehen dabei Themen wie Hoffnung, Trost und Zuversicht, mit denen sich jeder identifizieren kann.
Nicht zuletzt ist das deutsche Requiem ein sehr persönliches Werk, mit dem Brahms die Trauer über den Tod seines Mentors Robert Schumann und den Tod seiner Mutter Christina verarbeitet. Weit über ein Jahrzehnt feilt er an der Komposition, ehe er nach deren Fertigstellung bekennt: Ich bin nun getröstet! Ich habe das überwunden, was ich glaubte, nie überwinden zu können. Und nun bin ich wie ein Adler, der sich höher und höher schwingen kann.
(Robert Waltemath)
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