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Benjamin Britten: War Requiem
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Benjamin Britten: War Requiem
Alles, was ein Dichter heute tun kann, ist: warnen. Diese Worte des 1918 im Ersten Weltkrieg mit gerade 25 Jahren gefallenen Dichters Wilfred Owen setzte Benjamin Britten als Leitwort über die Partitur seines monumentalen War Requiems.
Das Werk entstand 1961/62 als Auftragskomposition zur Einweihung des Neubaus der Kathedrale von Coventry, deren gotischer Vorgängerbau im November 1940 der Kriegsbombardierung durch deutsche Angriffe zum Opfer gefallen war. Es verbindet den Text der lateinischen Totenmesse mit englischsprachigen Gedichten von Wilfred Owen. Diese oratorienähnliche Anlage spiegelt sich auch in der Besetzung wider: Die unterschiedlichen Elemente sind auf ein Solist*innen-Trio (Sopran, Tenor, Bariton), Knaben-(Kinder-)Chor, gemischten Chor, Sinfonieorchester und Kammerorchester verteilt.
In der Marktkirche wird dieses musikalische Anti-Kriegs-Bekenntnis besonders wirken: Auch das zentrale Gotteshaus Hannovers hat schwere Zerstörung im zweiten Weltkrieg hinter sich, einige Spuren sind im Rahmen des Wiederaufbaus der 1950er Jahre bewusst sichtbar belassen worden. Erleben Sie am 20. November eines der eindrücklichsten, zentralen Werke der Chorliteratur des 20. Jahrhunderts.
Nadja Stefanoff, Sopran | Ed Lyon, Tenor | Henryk Böhm, Bariton
Bachchor Hannover
Kinder- & Jugendchor der Marktkirche
Osnabrücker Symphonieorchester
Christian Rohrbach, Leitung
Alles, was ein Dichter heute tun kann, ist: warnen. Diese Worte des 1918 im Ersten Weltkrieg mit gerade 25 Jahren gefallenen Dichters Wilfred Owen setzte Benjamin Britten als Leitwort über die Partitur seines monumentalen War Requiems.
Das Werk entstand 1961/62 als Auftragskomposition zur Einweihung des Neubaus der Kathedrale von Coventry, deren gotischer Vorgängerbau im November 1940 der Kriegsbombardierung durch deutsche Angriffe zum Opfer gefallen war. Es verbindet den Text der lateinischen Totenmesse mit englischsprachigen Gedichten von Wilfred Owen. Diese oratorienähnliche Anlage spiegelt sich auch in der Besetzung wider: Die unterschiedlichen Elemente sind auf ein Solist*innen-Trio (Sopran, Tenor, Bariton), Knaben-(Kinder-)Chor, gemischten Chor, Sinfonieorchester und Kammerorchester verteilt.
In der Marktkirche wird dieses musikalische Anti-Kriegs-Bekenntnis besonders wirken: Auch das zentrale Gotteshaus Hannovers hat schwere Zerstörung im zweiten Weltkrieg hinter sich, einige Spuren sind im Rahmen des Wiederaufbaus der 1950er Jahre bewusst sichtbar belassen worden. Erleben Sie am 20. November eines der eindrücklichsten, zentralen Werke der Chorliteratur des 20. Jahrhunderts.
Nadja Stefanoff, Sopran | Ed Lyon, Tenor | Henryk Böhm, Bariton
Bachchor Hannover
Kinder- & Jugendchor der Marktkirche
Osnabrücker Symphonieorchester
Christian Rohrbach, Leitung
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