Universitätsorchester

Musik

Universitätsorchester

Termine


1.

Jul. 2024

20:00

Bielefeld

Universität Bielefeld

Universitätsstraße 25, 33615 Bielefeld

Infos

Seit das Audimax als gewohnter Konzertsaal des Universitätsorchesters
Bielefeld nicht mehr zur Verfügung steht, freuen sich die Konzerte in der
zentralen Halle großer Beliebtheit. Unter der bewährten Leitung von Michael
Hoyer wird das Orchester am Montag, dem 01. Juli 2024, um 20 Uhr c.t.
seinem Publikum ein Programm bestehend aus dem Flötenkonzert „Fantaisie
Pastorale Hongroise“ opus 26 von Franz Doppler und der 6. Sinfonie in D-Dur
opus 60 von Antonín Dvo?ák präsentieren.

Nora Schefler, die Solistin des ersten Programmparts, verbindet die Uni
Bielefeld mit der Musik wie wohl kaum jemand anders: Einerseits studiert sie
eben hier Soziologie, andererseits widmet sie sich einem Studium der
Instrumentalpädagogik bei Prof. Hans-Jörg Wegener an der HfM Detmold.
Wie virtuos und klangschön sie ihr Hauptfach beherrscht, fiel dem
Orchesterleiter selbstverständlich schon bei ihren ersten Tönen im Orchester
auf, und so scheint es geradezu geboten, dass sie nun als Solistin eines
Solokonzerts hervortritt. Bei der von ihr gewählten Fantaisie Pastorale
Hongroise des österreichisch-ungarischen Komponisten Franz Doppler
handelt es sich um ein hochvirtuoses, teils improvisatorisch, teils volkstümlich
anmutendes Konzertstück, das der Flöte alles abverlangt und das Orchester
auf eine Statistenrolle verweist.

Sinfonisches Hauptwerk des Programms ist Dvoráks sechste Sinfonie, die
eine charakteristische Mittelstellung zwischen den am tschechischen Volkston
sich inspirierenden frühen Sinfonien und den vor allem am Kompositionsstil
von Johannes Brahms orientierten späten Werken einnimmt. Bezog das
kompositorische Schaffen Dvoráks seinen Reiz anfangs besonders aus dem
reichen melodischen Einfall und dem slawischen Kolorit, so zeigt die sechste
Sinfonie ein starkes Bemühen um eine Annäherung an das von Beethoven
geprägte sinfonische Modell. Die Themenfülle wird zurückgedrängt und das
Verarbeitungsgeschehen tritt in den Vordergrund. Dass es Dvoràk gelingt, die
musikantischen Ursprünge seines Komponierens trotzdem durchscheinen zu
lassen, macht den Reiz dieses Werkes aus.

Informationen zum Ticketkauf erhalten Sie direkt beim Veranstalter.

Für den Text und die Bilder dieser Veranstaltungsankündigung ist nicht die Redaktion des Mindener Tageblatts verantwortlich, sondern der Veranstalter.

Veranstaltungsort

Universität Bielefeld

Universitätsstraße 25

Bielefeld 33615

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