Klanggebete
Zwischen geistlicher Tiefe und volksnaher Klangsprache entfaltet sich in diesem Programm ein faszinierendes musikalisches Beziehungsgeflecht zweier großer tschechischer Komponisten. Antonín Dvoák und Leo Janáek verbindet nicht nur ihre Herkunft, sondern auch die tiefe Verwurzelung ihrer Werke in der tschechischen Seele und Volksmusik mit ihren singenden Melodien, rhythmischer Lebendigkeit und unmittelbarer Ausdruckskraft.
Dvoáks festliche Messe in D-Dur und eine Auswahl aus seinen Biblischen Liedern vereinen spirituelle Innigkeit mit warmem, volksnahem Tonfall und expressiver Dramatik. Janáeks eindringliches Ote ná, eine Vertonung des Vater Unser in Tschechischer Sprache, knüpft daran an und verdichtet Gebet und Sprache zu einer ganz eigenen, intensiven Klangwelt.
Seien Sie herzlich eingeladen und erleben Sie ein Konzert, das Tradition mit persönlicher Glaubenserfahrung verbindet, vertraut und zugleich überraschend wirkt. Am Ende steht die Erfahrung, dass Worte und Töne eins werden Klanggebete, die Räume öffnen zum Innehalten, Eintauchen und Entdecken, zum sich mitreißen und berühren lassen.
Klanggebete
Antonín Dvoák (1841 1904) - Messe D-dur op. 86 / aus Biblische Lieder op. 99
Leo Janáek (1854 1928) - Ote ná (Vater unser)
Samstag, 7. März 2026 - 18 Uhr - Marktkirche
Annika Gerhards Sopran
Anna-Doris Capitelli Alt
Edward Leach Tenor
Richard Logiewa-Stojanovic Bass
Ulfert Smidt Orgel
Ellen Wegner Harfe
Kantorei St. Georg
Christian Rohrbach Leitung
Copyright: block\m, Torsten Jäckel