© Tieke/Städtische Museen
Ausstellungen
Hexenwahn. Glaube. Macht. Angst
Ausstellungsdauer
1. August 2025 – 31. März 2026
Termine
1.
Aug. 2025
Freitag
Infos
Sonderausstellung im Märchenmuseum Bad Oeynhausen erweckt eine finstere Epoche zum Leben
Mit über 70 Exponaten lässt sie eine der düstersten Epochen der europäischen Geschichte wie?der auferstehen: die Zeit der Hexenverfolgungen zwischen dem späten 15. und dem frühen 18.
Jahrhundert. In diesen Jahrhunderten starben schätzungsweise 60.000 Menschen – zumeist
auf dem Scheiterhaufen, seltener unterm Richtschwert – die Mehrheit von ihnen Frauen, viele
aber auch Männer. Ihre Tode waren das Ventil einer krisengeschüttelten Epoche, in der das
Klima immer lebensfeindlicher wurde und schwere Kriege und religiöse Unruhen den Konti-
nent erschütterten. Ob auf der großen politischen Bühne oder im Alltag auf dem Dorf: Hinter
fast allen Schrecken sah eine große Mehrheit den Teufel mit am Werk – und zwar mit Hexen
und Zauberern als seinen willfährigen Vollstreckern.
Doch die Ausstellung bleibt nicht in der Vergangenheit stehen. Sie schlägt auch Brücken zur
Gegenwart: Die Ausstellung stellt die Frage nach dem Mechanismus kollektiver Angst neu – in
einer Zeit, in der Verschwörungserzählungen wieder zunehmen, genauso wie gruppenbezoge?ne Menschenfeindlichkeit und „Hexenjagden“ im digitalen Raum. Auch zeigt sie, wie und wo
der Glaube an Hexen und den Teufel bis heute überlebt hat – ob nun im Christentum oder Is?lam, in Afrika, Amerika oder Deutschland – eigentlich überall auf der Welt. Und in einem eige?nen Bereich stellt sie dar, wie die ursprünglich tragische Figur der Hexe zum Teil der Popkultur
wurde.
Die Ausstellung läuft bis zum 31. März 2026 und ist von Mittwoch bis Sonntag zu sehen, und
zwar von 11-13 und 14-18 Uhr. Geeignet für Erwachsene und mutige Kinder ab 10 Jahren. Kura?tiert hat die Ausstellung Dr. Stefan Meyer aus Rinteln
Mit über 70 Exponaten lässt sie eine der düstersten Epochen der europäischen Geschichte wie?der auferstehen: die Zeit der Hexenverfolgungen zwischen dem späten 15. und dem frühen 18.
Jahrhundert. In diesen Jahrhunderten starben schätzungsweise 60.000 Menschen – zumeist
auf dem Scheiterhaufen, seltener unterm Richtschwert – die Mehrheit von ihnen Frauen, viele
aber auch Männer. Ihre Tode waren das Ventil einer krisengeschüttelten Epoche, in der das
Klima immer lebensfeindlicher wurde und schwere Kriege und religiöse Unruhen den Konti-
nent erschütterten. Ob auf der großen politischen Bühne oder im Alltag auf dem Dorf: Hinter
fast allen Schrecken sah eine große Mehrheit den Teufel mit am Werk – und zwar mit Hexen
und Zauberern als seinen willfährigen Vollstreckern.
Doch die Ausstellung bleibt nicht in der Vergangenheit stehen. Sie schlägt auch Brücken zur
Gegenwart: Die Ausstellung stellt die Frage nach dem Mechanismus kollektiver Angst neu – in
einer Zeit, in der Verschwörungserzählungen wieder zunehmen, genauso wie gruppenbezoge?ne Menschenfeindlichkeit und „Hexenjagden“ im digitalen Raum. Auch zeigt sie, wie und wo
der Glaube an Hexen und den Teufel bis heute überlebt hat – ob nun im Christentum oder Is?lam, in Afrika, Amerika oder Deutschland – eigentlich überall auf der Welt. Und in einem eige?nen Bereich stellt sie dar, wie die ursprünglich tragische Figur der Hexe zum Teil der Popkultur
wurde.
Die Ausstellung läuft bis zum 31. März 2026 und ist von Mittwoch bis Sonntag zu sehen, und
zwar von 11-13 und 14-18 Uhr. Geeignet für Erwachsene und mutige Kinder ab 10 Jahren. Kura?tiert hat die Ausstellung Dr. Stefan Meyer aus Rinteln
Informationen zum Ticketkauf erhalten Sie direkt beim Veranstalter.
Für den Text und die Bilder dieser Veranstaltungsankündigung ist nicht die Redaktion des Mindener Tageblatts verantwortlich, sondern der Veranstalter.
Veranstaltungsort
Deutsches Märchen- und Wesersagenmuseum
Am Kurpark 3
Bad Oeynhausen 32545
Tel: 0 57 3114-34 10
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