Der Mann im Haus

Bühne

Der Mann im Haus

Termine


21.

Feb. 2026

19:00

22.

Feb. 2026

18:00

28.

Feb. 2026

19:00

1.

Mär. 2026

18:00

Infos

Als Hausmann nicht allein zu Haus‘
Westfälische Mausefalle mit neuem Stück in Nammen 35

Minden lbg „Der Mann im Haus“ ist Hausmann, und das eher unfreiwillig. Eine Familiensituation, die Einiges herzugeben verspricht für eine Theaterproduktion. Jetzt hat sich die Westfälische Mausefalle der französischen Komödie angenommen. Ein Stoff, wie mitten aus dem Leben gegriffen. Karrierefrau mit arbeitslosem Hausmann daheim, plus einer 15-jährigen Tochter, befreundetem Paar und Nachbarin: das eröffnet viel Raum für die Dramen des Alltags. Tradierte Geschlechterrollen werden persifliert, der stets bemühte Hausmann steht kurz vor der Revolte, als seiner Tochter eine ganz entscheidende Rolle zufällt. Tatsächlich war die Rolle der 15-jährigen Tochter Isabelle für den Regisseur Ernst Stahlhut ein wichtiges Kriterium bei der Auswahl des Stückes. „Wir haben nach einem komödiantischen Stück gesucht mit einer minderjährige Figur“. Grund dafür ist die 14-jährige Malte Maschmeyer. Im vergangenen Jahr ist sie zur Mausefalle gekommen, die das Ensemble dazu noch um zwei weitere neue Mitstreiter erweitern konnte. Nachwuchsprobleme hat Stahlhut zurzeit keine. „Sehr hilfreich war das sensationelle Debut von Thorsten Manz in der Vorjahres-Aufführung „Als ob es regnen würde“, so Stahlhut. Solch ein Auftritt mache auch anderen Mut, sich an das Schauspiel heranzuwagen. Im richtigen Leben sitzt Manz, alias Hausmann Ingo, bei Melitta hinter dem Schreibtisch und dabei auch kaum im Home Office, wie er schmunzelnd erzählt. Seit 1988 leitet Ernst Stahlhut leitet seit 1988 die Westfälische Mausefalle, bald werden es 40 Inszenierungen, die „Mr. Mausefalle“ mit verschiedensten Darstellerinnen und Darstellern auf die Bühne gebracht hat. Auch seine ruhige und besonnene Art trägt dazu bei, dass sich immer wieder neue Leute für das Schauspielern begeistern lassen und dafür viel von ihrer Freizeit investieren. Dabei weiß der Regisseur stets ganz genau, was er will. Jedes Setting und jeder Ablauf ist durchdacht und wird intensiv einstudiert. Seit September arbeiten sie am „Mann im Haus“, im Schnitt einmal die Woche. In der letzten Probe vor der „Production Week“, dem Endspurt vor der Premiere am 7. Februar, steht eine Szene auf dem Programm. Hausmann und Karrierefrau haben ein befreundetes Ehepaar zum Essen eingeladen. Das Soufflé, das der stets bemühte Daniel serviert gleicht eher einem Pfannkuchen. „Aufpumpen“ – so ein Vorschlag – geht nicht, ein Soufflé ist kein Fahrradschlauch, so die Erkenntnis. Das Absurde im Alltag, die kleinen Boshaftigkeiten zwischen den Zeilen, die Eitelkeiten und zwischenmenschliche Abgründe – die familiäre Konstellation auf der Bühne wird ausgereizt. Ganz bewusst verzichtet die Regie auf bühnenbildnerische oder -technische Effekte. „Wir haben auch keinen Kostümfundus“ so Stahlhut, der sich mit seinem Ensemble auf das Schauspielerische konzentriert. In „Nammen 36“ hat die „Mausefalle“ ihr Zu Hause gefunden, auch wenn nur ein Ensemblemitglied vor Ort wohnt. Aus Todtenhausen, Minden, Bünde, Kirchlengern und Stadthagen führen die Wege der Darstellerinnen und Darsteller in das Kulturzentrum. Der Vorführraum bietet eine schöne Atmosphäre und eine sehr gute Akustik. „Wir bauen hier in der kommenden Woche noch Tribünen auf, dann finden hier 150 Zuschauer Platz“ berichtet Alexander Heidenreich von den Arbeiten, die zusätzlich zu den Proben anstehen. Kommen sollen noch neue Scheinwerfer, die hoffentlich bereits zum Proben-Endspurt installiert werden. Krankheitsbedingte Ausfälle und widrige Straßenverhältnisse dürfen möglichst nicht mehr dazwischen kommen, bevor dann am Samstag, dem 7. Februar alle der Premiere entgegenfiebern. Insgesamt sind in „Nammen 36“ acht Vorführ-Termine vorgesehen, letztmalig am Sonntag, dem 1. März. Eine Stunde vor Beginn der Aufführung öffnet der Saal mit Getränkebar. Der Vorverkauf läuft unter www.westfaelische-mausefalle.de, auf der Homepage sind die Termine aufgeführt, auch telefonische Reservierung wird angeboten.

Informationen zum Ticketkauf erhalten Sie direkt beim Veranstalter.

Für den Text und die Bilder dieser Veranstaltungsankündigung ist nicht die Redaktion des Mindener Tageblatts verantwortlich, sondern der Veranstalter.

Veranstaltungsort

Nammen35

Untkenstraße 2a

Porta Westfalica 32457

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