„Das große Weihnachtskonzert – Die alpenländische Weihnacht“ verbindet die biblische Handlung der Geburt Christi mit der alpenländischen Landschaft und Kultur. Als großes Musik-Highlight zum Jubiläum „1.000 Jahre Nienburg: Erinnern, Erleben, Gestalten“ findet das Weihnachtskonzert am Freitag, 19. Dezember, um 20 Uhr im Nienburger Theater statt. Die hochkarätige Besetzung mit Christian Wolff als Erzähler, den Regensburger Domspatzen, dem Blechbläsersextett Ensemble Classique und einer Harfenistin stellt aus künstlerischer Sicht eine Idealkombination dar.
Sowohl die Regensburger Domspatzen als auch die Brass-Künstler gehören seit Jahren zur internationalen Spitze und begeistern durch ihre Konzertgastspiele rund um den Globus. Das Konzert wurde am 10. Dezember 1995 in der weltbekannten Basilika zu Ottobeuren vor rund 4.000 begeisterten Zuhörern uraufgeführt. Seine Einzigartigkeit liegt in der homogenen Verschmelzung von Wort und Musik, die dem Publikum ein musikalisches Erlebnis besonderer Art garantiert.
Christian Wolff weiß mit dem Herzen zu sprechen. Er liest Geschichten von Silja Welte, Jörg Zink und Karl Heinrich Waggerl. Kaum einem anderen Ereignis ist Waggerl so oft nachgegangen wie dem Geschehen der Christnacht. Christian Wolff gibt Waggerls Impressionen der Alpenländischen Weihnacht bildhaft und emotional wieder und verbindet dabei Nachdenkliches mit „Schelmerei“. Seine typische Erzählungsweise, stets gespeist von einer Ader eines ungewöhnlich feinen Humors, spricht sowohl jüngere als auch ältere Generationen an. Wolffs Interpretationen rufen beim Zuhörer ein tiefes Gefühl von Menschlichkeit hervor und entführen diesen in eine Märchenwelt. Und immer münden sie ein in die Mahnung, „dass der Herr nicht zu uns gekommen sei, damit wir klüger, sondern gütiger werden“.
„Die alpenländische Weihnacht“ ist thematisch unterteilt und reicht von der „Verkündigung“ über die „Herbergssuche“, zu den „Hirten“ an der „Krippe“. Strahlende Knabenstimmen und festliche Blechbläserklänge verkünden die frohe Botschaft des göttlichen Wunders und stehen im Wechsel mit weihnachtlich getragenen Chor- und Bläsersätzen. Einfühlsame Harfenzwischenspiele vermitteln Ruhe und vereinen Musik und Text.
Die Präsentation der Alpenländische Weihnacht in dieser neuen einzigartigen Form hat bei all seinem künstlerischen Glanz einen weit tiefergehenden Sinn: die Zeiten sind kurzlebiger geworden – Stress und Hektik rücken gerade zur Weihnachtszeit mehr und mehr in den Vordergrund. Deshalb will diese Interpretation der Alpenländischen Weihnacht den Zuhörer nicht nur auf die bevorstehende Weihnachtszeit einstimmen, sondern zusätzlich wachrütteln, betroffen und nachdenklich machen.