Abstraktion / Expression - Hommage an llse Leda und Friedrich Vordemberge-Gildewart

Bühne

Abstraktion / Expression - Hommage an llse Leda und Friedrich Vordemberge-Gildewart

Termine


20.

Feb. 2026

19:30

Osnabrück

Kunstraum Hase29

Hasestr. 29/30, 49074 Osnabrück

22.

Feb. 2026

18:00

Osnabrück

Kunstraum Hase29

Hasestr. 29/30, 49074 Osnabrück

Infos

Hommage an llse Leda und Friedrich Vordemberge-Gildewart

llse Leda und Friedrich Vordemberge­Gildewart lernten sich in den 1920er Jahren in Hannover kennen und wurden ein Paar.
Als Künstlerpaar der Avantgarde widmeten sie sich der Konkreten Kunst, entwickelten Synergien in ihren Konzepten von Körper-Bewegung-Zeit-Raum-Bild, llse Leda aus der Sicht der Tänzerin und Choreographin, Friedrich Vordemberge­Gildewart als Bildender Künstler. Sie waren von den Kunstströmungen der Modeme, des Kubismus, des Dadaismus und des Bauhauses beflügelt.
Mit der Gründung der Kestnergesellschaft 1916 in Hannover entstand maßgeblich durch Kurt Schwitters eine Kunstszene, die an der Festung des bürgerlichen Kunstverständnisses kräftig rüttelte. Die konkret-konstruktivistische Bildsprache VG's sowie der abstrakte Stil der Choreogra­phien llse Leda's waren von einem Lebensgefühl durchzogen, das von der dem Bauhaus zugrunde liegenden Philosophie elementarer Klarheit und Straffung für Kunst und Leben evoziert war. Diese Schaffensperiode bis Mitte der 1930er Jahre wurde durch ihre Flucht (VG als sog.
entarteter Künstler", llse Leda als Jüdin), ins Exil nach Holland im Jahre 1938 unterbrochen. Erst 1954 kehrten sie nach Deutschland zurück, als VG an die Hochschule für Gestaltung in Ulm als Dozent berufen wurde. Die Performance Abstraktion/Expression ist eine Hommage an das Künstlerpaar.

Die Medien Bild, Tanz, Musik treten in eine spannungsvolle Wechselbeziehung zueinan­der. Zwischen der Tänzerin Erneste Junge und dem Musiker Willem Schulz entsteht ein ungewöhnlicher ,Pas de deux', der durch die Projektionen ausgewählter Bilder von Friedrich Vordemberge-Gildewart sowie Fotocollagen der Fotografin Maria Otte auf die Körper der Performer eine faszinierende räumliche Dimension und visuelle Fragmentierung bewirkt.

Regie und Technik unter der Leitung von Manfred Pomorin.
Die Performance ist eine gemeinsame Veran­staltung der stiftung kunst.konkret.konstruktiv vordemberge-gildewart und des

Veranstalter: KUNSTRAUM hase29.

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Veranstaltungsort

Kunstraum Hase29

Hasestr. 29/30

Osnabrück 49074

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