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100 + Synagogen in Deutschland - Ausstellungseröffnung
Infos
Ausstellung „100+ Synagogen in Deutschland“ 15.09. – 15.10.2026
Ausstellungseröffnung mit Alex Jacobowitz am Dienstag, den 15. September 2026, 18.00 Uhr
Alex Jacobowitz wurde 1960 in einer aschkenasischen jüdischen Familie in New York geboren. Ausgebildet als klassischer Musiker, begann er erst mit dem Studium der traditionellen jüdischen Instrumentalmusik (Klezmer), als er um 2000 nach Berlin kam. Seine Solokonzerte mit jüdischer Musik, verbunden mit Erklärungen zu deren Bedeutung und Geschichte, stossen auf großes Interesse und führen ihn häufig zu Konzerten in ganz Europa, wo er authentische Musik an authentischen Orten spielt. Aber in Deutschland war die Suche nach Synagogen, in denen er spielen konnte, oft frustrierend – es gibt keine systematische Übersicht aller Synagogen in Deutschland. Er beschloss, das zu ändern. Er fuhr quer durch Deutschland und fotografierte aktuelle Synagogen und ehemalige Synagogen.
„Jede Synagoge ist eine Tragödie, aber auch eine freudige Entdeckung, deren Geschichte darauf wartet, erzählt zu werden“, sagt er.
In den Jahren 2016, 2019 und 2024 wurde er in die Künstlerliste des Zentralrats der Juden in Deutschland aufgenommen. 2021 veröffentlichte er im Verlag Hentrich & Hentrich Die Neue Görlitzer Synagoge. Sein größtes Werk, 100+ Synagogen in Deutschland, erschien 2025 und zeigt die atemberaubenden Überreste des Synagogenerbes und der Synagogenkultur in Deutschland.
Diese Ausstellung gibt einen Einblick.
100+ Synagogen in Deutschland
Bereits im 4. Jahrhundert bewohnten Juden das Land, das heute Deutschland ist. Seitdem bauten die wachsenden jüdischen Gemeinden Synagogen: Gotteshäuser, um ihren Schöpfer zu verehren, architektonisch prächtig und oft einzigartig. Einige Synagogen überlebten den Krieg, die jüdischen Gemeinden jedoch oft nicht. Nach 1945 wurden die meisten Synagogen, die keine jüdische Gemeinde mehr hatten, entweder verkauft oder abgerissen.
Die Ausstellung 100+ Synagogen in Deutschland zeigt stolz die Gegenwart deutscher Synagogenkultur: jüdische Gebetshäuser, die seit über tausend Jahren erhalten geblieben sind; diejenigen, die umfunktioniert wurden und weiterhin das jüdische Erbe erkennen lassen, sowie neue Synagogen, die von den wiederbelebten Gemeinden erbaut wurden.
Diese Ausstellung ist ein atemberaubendes Feuerwerk jüdischer Architektur: von bescheidenen, handbemalten fränkischen Landsynagogen über die UNESCO-Welterbestätten in Erfurt und Wörlitz bis hin zu hypermodernem Design in Mainz und am Frankfurter Flughafen.
Barocke, klassizistische, romanische und neomaurische Sakralbauten werden ebenso vorgestellt wie ein Bauhaus-Tempel in Hamburg.
Alex Jacobowitz legt mit dieser opulenten Ausstellung Zeugnis ab von Deutschlands Synagogen, ihren Geschichten und den Menschen, die diese reichhaltige Tradition am Leben erhalten.
Die Ausstellung und die Begleitveranstaltungen finden statt in Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft Alte Synagoge Petershagen e.V. und der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Minden e.V.
Ausstellungseröffnung mit Alex Jacobowitz am Dienstag, den 15. September 2026, 18.00 Uhr
Alex Jacobowitz wurde 1960 in einer aschkenasischen jüdischen Familie in New York geboren. Ausgebildet als klassischer Musiker, begann er erst mit dem Studium der traditionellen jüdischen Instrumentalmusik (Klezmer), als er um 2000 nach Berlin kam. Seine Solokonzerte mit jüdischer Musik, verbunden mit Erklärungen zu deren Bedeutung und Geschichte, stossen auf großes Interesse und führen ihn häufig zu Konzerten in ganz Europa, wo er authentische Musik an authentischen Orten spielt. Aber in Deutschland war die Suche nach Synagogen, in denen er spielen konnte, oft frustrierend – es gibt keine systematische Übersicht aller Synagogen in Deutschland. Er beschloss, das zu ändern. Er fuhr quer durch Deutschland und fotografierte aktuelle Synagogen und ehemalige Synagogen.
„Jede Synagoge ist eine Tragödie, aber auch eine freudige Entdeckung, deren Geschichte darauf wartet, erzählt zu werden“, sagt er.
In den Jahren 2016, 2019 und 2024 wurde er in die Künstlerliste des Zentralrats der Juden in Deutschland aufgenommen. 2021 veröffentlichte er im Verlag Hentrich & Hentrich Die Neue Görlitzer Synagoge. Sein größtes Werk, 100+ Synagogen in Deutschland, erschien 2025 und zeigt die atemberaubenden Überreste des Synagogenerbes und der Synagogenkultur in Deutschland.
Diese Ausstellung gibt einen Einblick.
100+ Synagogen in Deutschland
Bereits im 4. Jahrhundert bewohnten Juden das Land, das heute Deutschland ist. Seitdem bauten die wachsenden jüdischen Gemeinden Synagogen: Gotteshäuser, um ihren Schöpfer zu verehren, architektonisch prächtig und oft einzigartig. Einige Synagogen überlebten den Krieg, die jüdischen Gemeinden jedoch oft nicht. Nach 1945 wurden die meisten Synagogen, die keine jüdische Gemeinde mehr hatten, entweder verkauft oder abgerissen.
Die Ausstellung 100+ Synagogen in Deutschland zeigt stolz die Gegenwart deutscher Synagogenkultur: jüdische Gebetshäuser, die seit über tausend Jahren erhalten geblieben sind; diejenigen, die umfunktioniert wurden und weiterhin das jüdische Erbe erkennen lassen, sowie neue Synagogen, die von den wiederbelebten Gemeinden erbaut wurden.
Diese Ausstellung ist ein atemberaubendes Feuerwerk jüdischer Architektur: von bescheidenen, handbemalten fränkischen Landsynagogen über die UNESCO-Welterbestätten in Erfurt und Wörlitz bis hin zu hypermodernem Design in Mainz und am Frankfurter Flughafen.
Barocke, klassizistische, romanische und neomaurische Sakralbauten werden ebenso vorgestellt wie ein Bauhaus-Tempel in Hamburg.
Alex Jacobowitz legt mit dieser opulenten Ausstellung Zeugnis ab von Deutschlands Synagogen, ihren Geschichten und den Menschen, die diese reichhaltige Tradition am Leben erhalten.
Die Ausstellung und die Begleitveranstaltungen finden statt in Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft Alte Synagoge Petershagen e.V. und der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Minden e.V.
Informationen zum Ticketkauf erhalten Sie direkt beim Veranstalter.
Für den Text und die Bilder dieser Veranstaltungsankündigung ist nicht die Redaktion des Mindener Tageblatts verantwortlich, sondern der Veranstalter.
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